Gold-Interview Gisela is back Hai-Yen Fashion Blogger

Gisela is back

Gold-Interview

Das war mal ein Gold-Interview der anderen Art: Hai-Yen aka Gisela is back ist seit September Praktikantin des MyStyleHit-Magazins – und noch viel länger her ist es, dass sie den Gold-Status erreicht hat. Jetzt hat es nun endlich geklappt mit dem Gold-Interview. Dass wir das persönlich machen stand außer Frage (auch wenn Hai-Yen per E-Mail wohl lieber gewesen wäre, zu viel Aufmerksamkeit ist ihr nämlich irgendwie unangenehm). Also haben wir es uns mit Tee und Milchkaffee in der MSH-Küche bequem gemacht – und es gab kein Entkommen mehr.

Gold-Interview Gisela is back Hai-Yen Fashion Blogger

Hai-Yen gehört mit ihren gerade einmal 20 Jahren schon fast zur alten Garde der Blogger: Seit fünf Jahre bloggt sie nun schon. Damals, als 15-Jährige, hat sie Gisela is back eher wie ein Tagebuch geführt, mit „sinnlosen Fotos von Blumen“, wie sie selbst sagt. „Da habe ich mich noch so richtig für Fotografie interessiert“, erzählt sie, „ ich wollte sogar Fotografin werden.“ Von alles und jedem hat sie Fotos gemacht – nur nicht von ihrem Gesicht. Anfangs hat sie nämlich noch anonym gebloggt. „Ich habe mich einfach nicht wohl damit gefühlt, mein Gesicht im Internet zu zeigen“, erklärt sie.

Gold-Interview Gisela is back Hai-Yen Fashion Blogger

Im Jahr 2010 hat sie es gewagt und erstmals ihr Gesicht gezeigt. Warum eigentlich? Das weiß sie selbst nicht mehr so genau, aber vielleicht lag es auch an den ganzen blöden Kommentaren wie „Du zeigst bestimmt Dein Gesicht nicht, weil Du voll ugly bist!“ Das witzige ist aber: Hai-Yens Eltern wussten bis vor kurzem nichts von der Internetpräsenz ihrer Tochter, ob nun mit Gesicht oder ohne. Mittlerweile hat sie es ihnen aber erzählt, und sie finden es glücklicherweise kein bisschen schlimm.

Gold-Interview Gisela is back Hai-Yen Fashion Blogger

Verwirrung sorgt Hai-Yen aber nach wie vor mit ihrem Blog-Namen: Zahlreiche Leser denken, ihr echter Name sei tatsächlich Gisela. „Sie schreiben mich dann auch mit 'Gisela' an!“ erzählt sie. Auf den Namen gebracht hat sie übrigens ein Lied von Horst Schlämmer. Mittlerweile fragt sie sich aber: „Was habe ich mir da nur als 15-Jährige gedacht?“ Den Namen findet sie nämlich längst nicht mehr so toll – „richtig dumm“ ist er sogar, sagt sie. Aber sie bleibt trotzdem dabei, immerhin kennen ihre Leser sie jetzt so und richtig eingängig ist er auch noch. (Und nur mal so am Rande: „Gisi“ ist doch als Spitzname auch ganz niedlich... Jedenfalls nennen die Mädels im MSH-Büro sie manchmal liebevoll so.)

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Wenn sie auf ihre alten Blog-Posts zurück schaut, muss sie schon manchmal schmunzeln: „Es ist echt voll lustig, was ich da geschrieben habe.“ Zwischendrin hatte sie einen Absacker, das war 2012, wo ihr irgendwie die Lust am Bloggen verging. Anfang 2013 hat sie aber „Öfter Bloggen!“ auf die Liste ihrer guten Vorsätze gesetzt und ist jetzt wieder voll dabei. „Ich mache das ja als Hobby, und auch wirklich gerne“, sagt Hai-Yen. Wenn es dann aber zeitlich eben nicht passt, lässt sie sich davon nicht verrückt machen.

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Momentan kommt Hai-Yen auch gar nicht so oft zum Bloggen, wie sie gerne würde. Früher hat sie mindestens drei Mal pro Woche gepostet, wegen des Praktikums (Sorry!) kommt sie jetzt nur noch sonntags wirklich dazu. Hinzu kommt noch, dass sie oft im Restaurant ihrer Eltern aushilft. Sie erzählt, dass sie dann meistens an der Fritteuse steht. „Das ist das einzige, was ich in der Küche kann“, gesteht sie. Manchmal verschlägt es sie auch hinter die Theke, aber nur, um dem Kellnern zu entgehen – „Kellnern ist nämlich echt blöd!“ Geld bekommt sie dafür nicht, aber „was macht man nicht alles für die Familie?“

Gold-Interview Gisela is back Hai-Yen Fashion Blogger

Immerhin, dank der Reste des Buffetessens hat sie in der Mittagspause immer etwas Leckeres zum Essen – wenn man mal davon absieht, dass Hai-Yen das Essen nicht mehr sehen kann! Während uns anderen MSHlern das Wasser im Mund zusammen läuft, wenn sie leckere asiatische Nudeln mitbringt, verzieht sie genervt das Gesicht. Und macht sich stattdessen lieber Chicken Nuggets. Oder Camembert. Oder Tortellini. Gemüse kommt meistens nur in Form von Tomatensoße oder Kartoffelgratin auf den Teller. Hai-Yen hat nämlich anscheinend den Stoffwechsel eines Hochleistungssportlers und kann essen, was sie will, ohne aufzugehen wie ein Hefekloß. Ja, es ist beneidenswert!

Gold-Interview Gisela is back Hai-Yen Fashion Blogger

Langsam zieht es Hai-Yen aber weg vom Restaurant ihrer Eltern, weg aus ihrem Geburtsort Rheine. Sie hat sich jetzt für das Sommersemester an einigen Unis beworben. Medien- und Kommunikationswissenschaft soll es werden. „Ob da jetzt aber wirklich was draus wird, weiß ich nicht“, sagt Hai-Yen. Bis fünf Uhr nachts hat sie nach passenden Unis gesucht – und gerade einmal drei gefunden. Falls es jetzt zum Sommersemester nicht klappen sollte, will Hai-Yen noch ein paar Monate jobben und es dann zum Oktober wieder versuchen.

Gold-Interview Gisela is back Hai-Yen Fashion Blogger

Wir drücken Hai-Yen jedenfalls ganz fest die Daumen, dass alles genauso läuft, wie sie es sich wünscht. Wir werden „unsere Kleine“ auf jeden Fall vermissen, wenn sie uns Ende Januar verlässt. Aber zum Glück können wir ja dank Gisela is back immer auf dem Laufenden bleiben, was sie gerade so anstellt.

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Kommentare:

2. Mai 2014 15:30:33

Total sympatisch und der Name "Gisela is back" ist doch ganz cool. So ganz anders. Kann ich mir jedenfalls gut merken :)

2. Mai 2014 15:30:33

Sehr tolles Interview :)
Auf den Stoffwechsel bin ich nun aber sehr neidisch :D

2. Mai 2014 15:30:33

Love her blog even if i don't understand much of German :)
Her style speaks for itself! :)

2. Mai 2014 15:30:33

Ein super Interview! Weiter so!! :)

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