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Frau Zuckerstein

A Blogger's Kitchen

Aus dem Leben der Familie Zuckerstein... Wenn man auf Tanjas Blog unterwegs ist, dann fühlt man sich ein kleines bisschen wie zuhause. Die tollen Bilder von süßen Leckereien und die begleitenden Anekdoten aus ihrem Familienalltag wecken das Gefühl in einem, zur Zuckerstein-Familie zu gehören und Tanja, ihren Mann und ihren kleinen Sohn schon ewig zu kennen. Damit ihr sie nun tatsächlich ein bisschen kennenlernt, hat Tanja sich extra Zeit genommen, ein paar Fragen zu beantworten und uns ihren Blog Frau Zuckerstein vorzustellen.  

Wie kamst du auf die Idee, deinen eigenen Blog ins Leben zu rufen?

Oh, das ist eine längere Geschichte. Ich bin vor circa zwei Jahren auf meinen heutigen Lieblingsblog gestoßen: Nicest things von Vera. Ich habe ihren Blog komplett durchgelesen und war restlos begeistert. Von da an bin ich immer wieder auf neue Blogs gestoßen und hatte eine Menge Spaß beim täglichen Durchstöbern von Rezepten, Modetipps, lustigen Geschichten und kleinen DIYs. Ich wusste bis dahin noch nicht, wie vielfältig, inspirierend, hilfreich und wunderbar die Welt der Blogger und des Bloggens eigentlich ist. Gebacken habe ich schon immer gerne. Das fing schon als kleines Mädchen bei meiner Oma in der Speisekammer an. Durch meine Zeit in Amerika wurde ich natürlich von Cupcakes, Torten und den allertollsten Gebäcken geprägt und die Lust am Backen wurde immer größer. Da ich eh ständig das Handy oder eine Kamera in der Hand habe, lag die Idee eines eigenen Blogs recht nahe. Nur wenn man einen kleinen Zwerg zuhause hat, geht alles eben ein bisschen langsamer.  

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Wie hast du dann deinen Blog auf die Beine gestellt?

Zum Glück habe ich einen IT-Experten an meiner Seite, den großen Herrn Zuckerstein, der mir beim Aufbau des Blogs geholfen hat. Das hätte ich im Leben nicht alleine hinbekommen! Der Name des Blogs dagegen war direkt klar. ,,Zuckerstein“ ist schon seit Jahren mein Lieblingswort, denn so nennt mein Opa immer seine Bonbons. Das fand ich irgendwie schon immer so toll und damit war der Blogname schnell gefunden. Nun bin ich absolut froh, meinen eigenen Blog zu haben, auch wenn ich mir oft mehr Zeit dafür wünsche, weil ich jeden Tag hunderte neue Ideen im Kopf habe.

Woher kommt deine Liebe zum Backen?

Das hat schon in meiner Kindheit angefangen, ich wollte schon früh den Kochlöffel selber halten oder den Teig kneten. Ich kann mich erinnern, wie meine Oma einen großen Stuhl an den Küchentisch geschoben hat und ich bei allem dabei sein durfte, das hat schon als kleines Mädchen in mir die Backleidenschaft entfacht. Leider bin ich aber keine Bäckerin, Konditorin oder Fotografin. Bei mir brennt so einiges an, läuft über oder schmeckt auch manchmal ziemlich anders als gewollt. Aber es macht Spaß und bringt Freude in unser Leben. Ich denke, dass ich so einiges von meiner Oma und meiner Mama mit auf den Weg bekommen habe. Für mich bedeutet Backen einfach Spaß: Ich drehe die Musik an, hole die Backform und die Rührschüssel aus dem Schrank und los geht’s!

Was machst du, wenn du nicht gerade bloggst, backst oder fotografierst?

Ich glaube, manche würden mein Leben als spießig bezeichnen. Ich wohne in einem netten Dörfchen, wo wir einen wundervollen Garten haben, in dem so einiges an Gemüsesorten, Pflanzen und Blumen wächst. Ich verbringe viel Zeit mit meinem kleinen Herrn Zuckerstein, der mit seinen 2,5 Jahren schon seine Leidenschaft für das Fußballspielen entdeckt hat. Außerdem wohnt unser Hund Buddy bei uns, den ich vor fünf Jahren aus Kalifornien mitgebracht habe. Nicht zu vergessen ist auch noch der große Herr Zuckerstein. Mir meiner Familie verbringe ich die meiste Zeit und das am liebsten draußen. Zusammen mit meiner Mama habe ich außerdem einen Dawandashop eröffnet. In unserem ,,Zweiwerk-Shop“ verkaufen wir Dinge, die das Leben noch ein bisschen schöner machen. Außerdem bin ich Erzieherin im Kindergarten, ein toller Job, der viel Freude in mein Leben bringt.

Woher nimmst du die Inspirationen für deine zuckersüßen Rezepte?

Ich habe so einige tolle Rezepte von meiner Oma und meiner Mama bekommen. Den Rest hole ich mir von überall her. Ich sammle Backbücher und Zeitschriften, stöbere im Internet zum Beispiel bei Pinterest, bei Instagram und auf wunderbaren Blogs, lasse mich ebenfalls vom Bäcker um die Ecke inspirieren. Selbst im Kindergarten bekomme ich neue Ideen. Inspirationen fliegen überall herum, man muss sie nur rechtzeitig einfangen. Ich verändere Rezepte, backe anstatt einer Schwarzwälder Kirschtorte lieber mal Schwarzwälder Cupcakes und stecke für mein Leben gerne Fähnchen in mein Gebackenes! Auch der eigene Garten inspiriert mich natürlich. Unheimlich gerne nutze ich zum Beispiel Verveine, schmeckt super als Tee, aber auch im Gebäck.

Eine Tasse voller Liebe - Das Rezept zum Nachbacken

Ihr braucht für zwei bis vier Portionen (das kommt auf die Größe eurer Tassen an):

  • 65 g Butter

  • 40 g Chai Latte Pulver

  • 150 g Mehl

  • 1 ½ TL Backpulver

  • ½ TL Piment

  • ½ Tl Zimt

  • 70 g Zucker

  • 2 Eier

  • 3 TL Backkakao

  • 125 ml Milch

  • 1 Packung Schokodrops

  • Puderzucker zum Bestäuben

 

Diese herzigen Chai-Latte-Küchlein in der Tasse passen durch ihren leicht würzigen Geschmack in die bald beginnende kältere Jahreszeit und sind sehr schnell gemacht. Das Praktische ist, dass ihr keine extra Backformen braucht. Die Küchlein werden direkt in einer Kaffeetasse gebacken und auch serviert.

Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Die Tassen mit Butter einfetten. Das Chai Latte Pulver in zwei Esslöffel heißem Wasser auflösen und abkühlen lassen. Mehl mit Backpulver, Piment, Zimt und dem Kakao in eine Schüssel geben. Die Butter mit dem Zucker verrühren und die Eier dazu geben. Das Mehlgemisch und den Chai Latte portionsweise abwechselnd untermischen. Zum Schluss die Milch und die Schokodrops untermischen und den Teig in die Tassen füllen. Die Tassenkuchen circa 40 Minuten backen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Auf die Gabel … fertig … los!

Lust auf was Süßes?

Wer jetzt keinen Hunger auf etwas Süßes hat, dem ist wohl auch nicht mehr zu helfen. Für alle anderen ist Tanjas Blog Frau Zuckerstein wärmstens zu empfehlen, um sich tolle Inspirationen für zuckersüße Rezepte zu holen. Ihr würdet jetzt lieber etwas herzhaftes kochen? Auch kein Problem, schaut doch mal bei Schmeckt wohl vorbei.  

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